Zugfahren mit Hindernissen
Auf gings in die weitere Umgebung. Dienstag Mittag brachte uns der Zug nach Aix-les-Bains zu dem größten Binnensee (lac du Bourget) Frankreichs. Das Picknick auf einem schönen Holzsteg am See hätte nicht romantischer sein können. Aix-les-Bains hat ansonsten so ziemlich was von einem Kurort und den erkundeten wir zu genüge, denn unsere Füße waren ganz schön matsch am abend. Besonders Jule war über den langen Stadtfußmarsch "begeistert", sie hatte bestimmt fünf Blasen am Fuß. Trotzdem,wars gemütlich in einem kleinen salon du thé zu sitzen, auch wenn es dort etwas von einer Sauna hatte und einen Café zu trinken.
Zum Einschlafen erzählten wir uns, für das richtig Ferienlagergefühl in der Herberge mehr oder weniger Gruselgeschichten aber nur den Anfang der Rest musste eraten werden.
Mit Vorfreude auf Annecey, da sollte uns sogar eine Stadtführung erwarten, von einer dort mir bekannten, beheimateten Französin, setzten wir uns in den Zug. Aus der Ansage entnahmen wir, dass wir eine viertel Stunde später als geplant losfahren, kann man ja wohl verkraften. Spätestens in Bellegrade, was ja so ziemlich an der Grenze zur Schweiz liegt, konnte uns der Zug nun wirklich nicht mehr nach Annecy bringen. Des Rätsels Lösung war wahrschienlich eine Zugetrennung in Aix-les-Baisns. Na gut, dann gucken wir uns eben Genf an. Wenn man schonmal da ist und auch nur 3 euro bis dorthin gezahlt hat, da lohnt es sich sogar dort in der Herberge zu nächtigen. Zumindest überlegten sich das 3/4 der Reisegruppe.
Was soll ich sagen, die Stadt am großen Lac Léman oder auch Genfer See hat ihren Bonus aber das Flair bzw die Atmosphäre hat mir nicht zugesagt, was da für überdreht reiche Leute rumlaufen.....Jene wohnen bestimmt in den herrschaftlichen und doch schönen Häusern am Rande der Altstadt.
Der Abendzug sollte mich also innerhalb von 2 Stunden nach Grenoble bringen. Doch letztendlich wurden daraus 5. Dem Zug vor uns standen Tiere im weg oder so ähnlich. Da müssen schon Elefanten unterwegs gewesen sein.... Auf jeden Fall waren die Schienen vom Zug vor uns blockiert und ein Bus konnte auf den Feiertag auch nicht organisiert werden. Welcher busfahrer lässt sich schon aus seinem trauten Heim wegholen. Immerhin wurde mir die Zeit mir meinen beiden Mitfahrern, Jördis und ein Freund, die auch zufällig zwei Tage in Genf verbrachten, mit denen es dann auch auf die große Wanderung gehen sollte, nicht zu langweilig. Das Fahrgeld wollte ich mir zurückholen aber natürlcih, die SNCF kann nichts dafür, es waren ja die Tiere schuld.


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