Die Ereignisse der letzten Wochen
...sollen nicht zu kurz kommen. Immer noch befinde ich mich in der schon so oft erwähnten, von Bergen umschlossenen Stadt, die sich jeden Tag mit einer dicken Wolke, man könnte es auch Verschmutzung nennen, quält, der große Nachteil der Kessellage eben, auch wenn sie noch so schön anzusehen sind die Berge drum herum.
Mitte Mai besuchte mich mein Vater, wir verbrachten eine schöne Woche mit Wandern, Erzählen, Speis und Trank und einem Bonuswochenende in Lyon, dank Julie die uns beide in ihrer tollen Wohnung, eine WG, mitten im Zentrum, hinter der Oper, beherbergte. Was ist sie schön diese Wohnung mit riesigem Wohnzimmer, Stufe (Absatz) im Flur und vielen echten französischen Fenstern.
In diese Stadt lohnt es sich immer weider zu reisen. Wir kosteten von Boulangerien und Patisserien, die sich im "Vieux Lyon" nur so aneinander reihen und bei denen einem das Wasser im Munde zusammenläuft en passant. Zu dieser Zeit fanden auch gerade die "nuits sonores" statt, so lauschten wir mehr oder weniger freiwillig (Wie auch immer, sie war nicht schlecht die Musik.) einem DJ vor Julias Eingangstür. Die zappelnden Massen unter uns waren das eigentlich anziehende Spektakel, ist wie in ein Feuer gucken, man ist irgendwie eingenommen.
Gleich darauf sollte mich die Bretagne und meine Au pair-Familie in Nantes wiedersehen. Wie so eine olle Tante stand ich da und sagte: Man seid ihr groß geworden. Kinder wachsen viel zu schnell. Es war sehr angenehm und familiär das Wochenende. Julie, die mal wieder dabei war, und ich profitierten ausreichend von dem vorhandenen Beamer im Hause Poyrouxs. Wir sahen bestimmt vier Filme.Einmal im Nord-Westen Frankreichs, schlenderten wir einen Nachmittag durch Vannes. Diese Stadt lag auf unserem Weg auf die Hlabinsel Quiberon, eine schöne alte bretonische Innenstadt mit Fachwerkhäuser war zu bewundern, welch historische Seite doch sehr viele Touristen anzieht, die uns im Weg herumstanden. Auf Quiberon genossen wir den Atlantik und eine schöne Atmosphäre in der Jugendherberge, die von einem Fanzosen, wahrscheinlich noch jünger als wir, geleitet wird. Er hat einen deutschen Praktikanten an seiner Seite, der anscheinend seinen Studienplatz nicht bekam und so dort seine Zeit überbrückt.
Genug Ehre erwies ich der Stadt ja schon vor Ort: Ein kleines Stück Philine-Zahn muss da irgendwo noch in den Straßen herumkullern.
Schließlich wohne ich jetzt nicht mehr in der WG, bis Ende Mai ging die mündliche Abmachung.
Ich befinde mich jetzt bei Sylvain im "Villeneuve", ein ach so heißes Pfalster, dazu mehr beim nächsten Mal.


1 Comments:
Tücher sind bei euch gerade schwer in Mode...?
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