la stagiaire
Das bin ich, seit heute, im "Centre-socio-culturelle Chorier Berriat"! Mit keiner speziellen Erwartung aber doch mit der Hoffnung auf eine kleine Instruktion über das Zentrum und das Praktikum, bin ich gegen neun Uhr in besagter Örtlichkeit aufgekreuzt. Der "directeur" befand sich in einer "réunion" (Versammlung), wie sollte es sich auch anders abspielen in Frankreich. So wurde ich von ihm in seinem Büro abgestellt und sollte mir das Warten mit einem seiner Ordner versüßen, bei dem es sich inhaltlich um Soziologie handele, so Monsieur le directeur, beim näheren Hinsehen, fand ich dort tatsächlich unter anderem Umfrageergebnisse. Zum Weiterlesen kam ich nicht, zum Glück, ich wurde gerettet und in eine kommunikative Runde aufgenommen. Eine andere Praktikantin erbarmte sich und nahm mich mit zum Frühstück, welches jeden Donnerstag Vormittag für alle Leute des Quartiers zum sozialen Austausch verantstaltet wird und versuchte mir das Zentrum mit all seinen "services sociales" näher zu bringen. Allerdings ist jenes viel zu groß, einfach riesengroß, mit ganz vielen Angeboten.
Der "directeur" wies mich später Sylvie zu, einer Verantwortlichen des "échange social". Obwohl ich sie Löcher in den Bauch fragte, das natürlich sehr feinfühlig, antwortete sie nur sehr einsilbig und auch sonst hatte ich das Gefühl sie eher zu stören. Sie wies mich darauf hin, dass heute Nachmittag so eine Art Nähtreffen stattfindet. Keine tolle Aussicht aber da wusste ich wenigstens erstmal wo ich hingehen sollte und dann war zum Glück erstmal Mittagspause!!!
Um 14 Uhr hatte ich dann das Vergnügen, zwei alten Damen beim Nähen zuzschauen, so dass ich kurzer Hand beschloss, mein Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen und hab eine Runde im "centre" gedreht und versucht mir einen Überblick zu verschaffen und mir mein Praktikum zu oragnisieren, in dem ich doch tatsächlich mit offenen, hilfsbereiten und interssierten Leuten sprach. So langsam kam dann in die ganze Sache eine Strukur und meine Laune und Motivation stieg proportional zur Zeit. Ich redete mit diesem und jenem und stieß auf unheimlich spannende Dinge.
Danach wurde mein Plan, in allen überall mal ein paar Tage zu verbringen, bzw. das Centrum mit seinen Tätigkeiten zu entdecken und sich in einem Bereich etwas intensiver zu involvieren nach umfanssender Inspektion und das selbst abgesprochene und organsierte Arbeiten mit den einzelenen Bereichen vom "directeur" abgenickt und dazu darf ich mir meine Zeit einteilen wie ich will. Was will man mehr als doch mal einen Nachmittag Snowbaorden gehen, was für ein Glück!
Die Botschaft des "directeurs" heute: ich sollte mich doch vorallem nicht beunruhigen, AHA! Soviel zu seienm Engagement.
Meine erste Woche, die ihren Anfang an diesem Abend nahm, werde ich also mit Juliette verbringen, sie ist verantwortlich für die Schülernachhilfe, sie teilt die Kinder den freiwilligen Nachhilfelehrern (bénévoles) zu und dabei sollen die Kinder hauptsächlich moralsiche Unterstützung bekommen, denn jene kommen schließlich oft aus schwierigen Familien, benachteiligten und prekären Haushalten. Ich freu mich auf mehr!


2 Comments:
Einen Nachmittag Snowboarden gehen...schön.
das klingt sehr gut, auchim hinblick auf den aktivurlaub...werde aber auf jeden fall ein tag nach lyon schnitzen.wir klamüsern uns dasschon aus, ne phillinchen...schoene tage noch.
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